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Fehlende Motivation in der Fotografie? Ändere deine Glaubenssätze!

TRAUST DU DIR NICHTS ZU? DANN LIEGT’S AN DEINER DENKWEISE

 

»Nicht weil es schwierig ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwierig.« Seneca (römischer Dichter und Philosoph)

 

> DIE WEISHEIT DES SENECA

Wenn du dir einmal Biographien inspirierender und erfolgreicher Menschen durchliest, dann siehst du, sie haben alle eines gemeinsam. Sie sind ganz normale Menschen, die sich von Erfolglosen nur durch ihre Einstellung, ihre Denkweise unterscheiden.

Sie glauben daran, ihr Ziel erreichen zu können. Dadurch erhalten sie das nötige Durchhaltevermögen und verfolgen ihr Ziel so lange, bis sie es schlussendlich erreicht haben. Sie arbeiten mit der richtigen Denkweise (Einstellung), klaren Gedanken, jeder Menge Geduld und Disziplin und besitzen Rückhalt durch Menschen, die sie umgeben. 

STATISCHES VERSUS DYNAMISCHES SELBSTBILD

Es existieren zwei Arten von Selbstbild. Das statische Selbstbild auf der einen Seite. Mit dem inneren Kritiker, der dir zuflüstert nicht gut genug zu sein für die Fotografie. Das nie so toll umsetzen zu können wie andere Personen. Deine Misserfolge und Fehler als Bestätigung für dein Versagen betrachtet.

Auf der anderen Seite gibt es das dynamische Selbstbild. Bei diesem ist dir bewusst, dass du wichtige Fähigkeiten und Eigenschaften weiter entwickeln kannst. Du im Lernprozess die Technik begreifst und Kameraeinstellungen verstehst. Hindernisse werden von dir überwunden und Fehler siehst du als positives Feedback an.

Mit welchem Selbstbild stimmst du überein?

In beiden o.g. Denkweisen bestimmen sogenannte Glaubenssätze dein Handeln bzw. dein Nichthandeln. Diese beeinflussen deine Art zu denken, dein Selbstwertgefühl und deine Ausstrahlung. Im Laufe deines Lebens hast du sie dir als feste Überzeugung angeeignet, hast dabei falsche Grundannahmen entwickelt oder handelst nach unzulässigen Verallgemeinerungen. 

 

WEG MIT DEN FALSCHEN GLAUBENSSÄTZEN

Die gute Nachricht jedoch ist, dass alles was erlernt wurde nicht in Stein gemeißelt ist. Du kannst daran arbeiten und es ändern. 

Und hast somit, indem du negative Glaubenssätze auflöst, die Freiheit zu entscheiden, welche Gedanken du zukünftig denken möchtest. Weg von Glaubenssätzen, die dich daran hindern dein volles Potenzial zu entfalten hin zu solchen, die dich Herausforderungen mit einer Leichtigkeit begegnen lassen. 

Du hast ebenfalls die Freiheit, wertende Gedanken und Einstellungen so zu verändern, dass du zukünftig aus Fehlern lernst, statt dich selbst schlecht zu reden oder beim ersten Versuch aufzugeben.  

Was ich dir nicht abnehmen kann, ist herauszufinden welche Glaubenssätze dich vom Handeln abhalten. Versuch daher zuerst dein Denkmuster zu erkennen und zu verstehen. Steigere dein Bewusstsein darüber, wie du denkst und handelst. Warum bist du zu der Person geworden, die du bist? Was steckt dahinter? Was hat dich geprägt? Kindheit, Schulzeit, Freunde, Familie etc.

Wenn du verstehst woher deine Glaubenssätze kommen, ihre Ursachen und Gründe erkennst, dann kannst du auch daran arbeiten sie zu ändern. Literatur mit unterschiedlichen Ansätzen dazu, gibt es genügend.

Um dich mit dem Thema vertraut zu machen und als erste Einstimmung empfehle ich dir das 20-minütige Video „Wie funktioniert dein Kopf“ von Vera Birkenbihl. 

Mein Lieblingszitat aus dem Video ist: „Die Art der Sprache in der ich denke, bestimmt was ich denken kann.“ Das bedeutet, wenn ich die Formulierung verändere, transformiere ich das was ich dabei erlebe. In anderen Worten, du wechselst von der Aussage „Ich kann das nicht“ hin zu „Ich werde das noch lernen“. 

 

WO BITTE GEHT’S ZUR MOTIVATION?

Nachdem du herausgefunden hast, welche Glaubenssätze dich behindern, stelle dir als nächstes folgende Fragen: Was willst du beim Fotografieren erreichen? Worin willst du besser werden? Was würdest du gerne können? Und vor allem welche Ausreden hast du bisher benutzt, um nicht selbst aktiv zu werden? 

Ich bin der Meinung, dass neben negativen Glaubenssätzen das Fehlen eines Ziels ein weiterer bestimmender Faktor ist. Fehlt dein Warum, insbesondere verbunden mit einer positiven Emotion, fehlt dir die allgemeine Motivation. Und die wiederum ist essentiell, um letztendlich aktiv zu werden, dabei zu bleiben und nicht aufzugeben. Sehr vereinfacht dargestellt wie die Karotte vorm Maul des Esels.

Such dir also zu Beginn ein kleines, erreichbares Ziel. Du musst nichts überstürzen. Wichtig ist, dass du überhaupt erst beginnst. Bringe dieses Ziel mit einer klaren Definition auf den Punkt und verpacke es emotional. Damit meine ich, stell dir vor wie du dich fühlst, nachdem du dein Ziel erreicht hast. Wie sieht dein Endergebnis aus? 

Ich habe vor einiger Zeit ein interessantes Interview mit einem Landschaftsfotografen aus Seattle gelesen. Darin berichtet er von seiner Morgenroutine und wie sie ihm hilft, seinen Zielen treu zu bleiben. Wissbegierig wie ich bin, habe ich das Konzept, auf meine Bedürfnisse angepasst, ebenfalls in mein Leben integriert. Die positiven Effekte haben nicht lange auf sich warten lassen! Doch dazu mehr in einem anderen Artikel.

 

DRANBLEIBEN – DIE SACHE MIT DER WILLENSKRAFT

Mit der Motivation ist es alleine nicht getan. Was du noch benötigst ist das Durchhaltevermögen. Das ist die Sorte von Energie, die dir hilft deine Handlungen bis zum Ziel aufrechtzuerhalten. Und es abzuschließen. Zusammengefasst findest du nun gesammelt Tipps zur Stärkung deiner Willenskraft:

  • Nimm dir ein klar definiertes Ziel vor. Am besten formuliert nach dem SMART-Prinzip (spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert).

 

  • Konzentriere dich auf das Wesentliche. Vermeide Ablenkungen, schalte aus was nicht benötigt wird.

 

  • Arbeite mit Visualisierungen. Wie fühlt sich dein Endergebnis an?

 

  • Scheitern ist okay, lass dich davon nicht demotivieren. In der Fotografie gilt üben, üben, üben. Dein Weg ist ein ständiger Optimierungsprozess.

 

  • Lies dir Biographien erfolgreicher Menschen durch. Oder falls du nicht gerne liest, dann hör ein Hörbuch. Du wirst feststellen, dass ihnen ebenfalls Fehler widerfahren, dass sie nicht sofort beim ersten Versuch Erfolg haben und nicht gleich aufgeben.  

 

  • Suche dir Gesellschaft Gleichgesinnter. Leute mit dem gleichen Hobby legen ähnliche Begeisterung an den Tag wie du und unterstützen dich somit zusätzlich.

 

  • Lob dich für das was du bereits erreicht hast, auch wenn die Schritte noch so klein sind. Und notiere deine Erfolge. Du kannst dich beim erneuten Lesen daran öfter erfreuen und vergisst nicht, was du bereits geschafft hast. 

 

  • Such dir ein Vorbild. Was kannst du dir an positiven Eigenschaften von der Person abschauen? Was tut sie was du noch nicht tust? Was könntest du davon sofort in die Tat umsetzen und übernehmen?

 

  • Schreib auf, wofür du dankbar bist. Eine kurze Notiz jeden Morgen lässt dich feststellen wie gut sich Dankbarkeit anfühlt und dass du weniger an negative Dinge denkst.

 

FAZIT

Falls dich deine „Denke“ bisher vom intensiveren Auseinandersetzen mit der Fotografie abgehalten hat, und du etwas daran ändern möchtest, dann kennst du jetzt die folgenden Schritte:

→ Erkenne welches Selbstbild dein Denken bestimmt

→ Finde deine Glaubenssätze heraus und gehe sie proaktiv an

→ Setze dir ein Ziel und erschaffe damit das Fundament für deine Motivation

→ Wende die Willensstärke-Tipps an, um dranzubleiben

→ Erreiche dein Ziel, sei stolz auf dich, dein Resultat und setze dir weitere Ziele

 

Hast du bereits erfolgreich Blockaden erkannt und aufgelöst? Was sind deine Tipps dazu? Hinterlass mir einen Kommentar! 

 

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